Dr. Normeshie wird von Ankwa-Roots e.V. und dem Integrationsnetzwerk Kwananse unterstützt, indem in seiner Klinik ein Hilfsfond eingerichtet wurde, der für kranke Menschen ohne jegliche Geldmittel bestimmt ist. Außerdem findet auch seine Forschungsarbeit im Bereich der traditionellen Naturheilkunde Unterstützung.
1984 wurde die Naturheilklinik “Health For All” (Gesundheit für alle) in Oworam errichtet. Oworam ist das Nachbardorf von Pabi, nahe des Musik- und Kulturzentrums Ananse Village. Gegründet wurde die Naturheilklinik von Dr. Normeshie, dem allgemein medizinischen Leiter, der nach seiner Ausbildung in Ghana auch in Indien ein Studium im Bereich der Homöopathie abgeschlossen hat.
Der Erfolg seiner Behandlungen in den verschiedenen Bereichen erregte bald die Aufmerksamkeit der “Ghana Psychic and Traditional Healers Association” (Vereinigung psychischer und traditioneller Heiler), mit der er seit 1992 eng zusammen arbeitet. Sie beauftragten ihn, die Ergebnisse seiner traditionellen Behandlungsmethoden schriftlich festzuhalten und seitdem dient die Klinik auch als Forschungs-, Dokumentations- und Trainingszentrum – insbesondere bei der Behandlung von HIV/Aids.
Zusätzlich fing er an Seminare für traditionelle Heiler anzubieten, um sie in hygienischen und sanitären Standards zu unterrichten und überholte/altmodische Gebräuche im Heilungsprozess zu vermeiden. Hier sei erwähnt, dass im ländlichen Bereich die traditionelle Medizin gegenüber der modernen viel häufiger angewandt wird. Allerdings gibt es auch eine Vielzahl von Schwindlern, die für ihre Produkte werben ohne jegliche Qualifikationen vorweisen zu können oder hygienische Vorschriften zu beachten.
Der Grund für Dr. Normeshie in einem kleinen Dorf zu arbeiten, steht im Zusammenhang mit seiner persönlichen Verpflichtung, sich für ein Gesundheitssystem einzusetzen, das für die Mehrheit der Bevölkerung, die im ländlichen Bereich lebt, zugänglich und bezahlbar ist. Aus diesem Grund arbeitet er eng mit der sozialen Organisation “INAPROHS” zusammen (Integrated Natural Products Protection and Health Service). Aufgabe und Ziel von INAPROHS ist es, die traditionelle Naturheilmedizin unter kontrollierten und standardisierten Bedingungen zu entwickeln und im ländlichen Bereich zu verbreiten.
Seit vielen Jahren setzt sich Dr. Normeshie dafür ein, dass die ghanaische Regierung die traditionelle Naturheilmedizin (die weit aus günstiger ist als die westliche Medizin) in das staatliche Gesundheitssystem integriert, wie es z.B. in Indien und China der Fall ist – dennoch ist diese Aufgabe nicht ganz einfach.

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Von 2002 bis 2006 wurde Dr. Normeshie zum Präsidenten der “Ghana Federation of Traditional Healers Association” (GHAFTRAM) gewählt und ist seitdem auch ein Mitglied der “Ghana Aids Commission”.
Weil die Anzahl von Menschen, die an HIV/Aids erkrankt sind und zu seiner Klinik kommen und Rat suchen, deutlich zunahm, half er ihnen sich in einer Selbsthilfegruppe (der “Providence Association”) zu organisieren. Die Providence Association hält monatlich ihre Treffen in der Klinik ab, organisiert Seminare über HIV/AIDS und versucht Wege und Möglichkeiten zu finden, ihren Mitgliedern zu helfen.
In Ghana gibt es eine hohe Stigmatisierung von HIV/AIDS und besonders in den Dörfern sind viele Menschen angesteckt, ohne dass sie es überhaupt wissen. In Krankenhäuser gehen viele nicht, weil der Bluttest nicht kostenlos ist. Außerdem ist in Ghana, ähnlich wie in anderen afrikanischen Ländern, die sogenannte “antiretroviral” Medizin (ART) für die Mehrheit der Betroffenen nicht bezahlbar. Deshalb ist es vielleicht kein Wunder, dass viele von ihnen keine ART einnehmen.
Durch jahrelange Forschung hat Dr. Normeshie ein Naturheilmittel mit dem Namen “DNT
1 & 2 Viramin” entwickelt, das wie “ART” zu wirken scheint. Um die antiretrovirale Wirkungsfähigkeit seiner Medizin zu testen, beantragte er bei der Ghana Aids Commission eine Bewilligung und finanzielle Unterstützung, die er schließlich auch bekam. Gemessen wurde monatlich die “CD 4″ und “Viral” Höhe von 10 Freiwilligen für ein Jahr, mit dem Ergebnis, das ihr Blutbild weiterhin zwar positiv blieb, allerdings sich die Werte ihres Immunsystems stark verbesserten. Alle von ihnen sind bis heute sehr dankbar und sagen, dass seit Beginn der Therapie die meisten ihrer Beschwerden aufhörten.
Heute behandelt Dr. Normashie jeden HIV-Patienten unentgeltlich, der sich die orthodoxe/konventionelle Medizin (ART) nicht leisten kann und keine Wahl hat, sich für eine bestimmte Therapieform zu entscheiden.

Weitere Informationen über die Klinik oder der Providence Association / Kontakt unter:

Die “Kwaabuete” Musikschule befindet sich in der Hauptstadt Accra direkt am Meer, innerhalb der Klotey Lagune im Stadteil Osu. Ankwa-Roots e.V. und das Integrationsnetzwerk Kwananse will bei der Renovierung und dem Ausbau der Musikschule helfen und fördert finanziell ihre Leiter, Nii Adjarh Torto und Kodjo Torgbe, um in der Hauptstadt Accra die traditionelle Musik am Leben zu erhalten.
Die altüberlieferten Lieder und Tänze sind ein wichtiger Faktor für die Identitäts- und Persöhnlichkeitsentwicklung der heranwachsenden Generation. Leider geraten sie in Großstädten wie Accra immer mehr in Vergessenheit, weil im Musikunterricht vieler Schulen meistens der Schwerpunkt auf der europäischen Musik liegt -- insbesondere die Chor- bzw. Gospelmusik ist sehr beliebt und fast alle Kinder und Jugendliche lernen häufig nur die europäische Tonleiter.
In Zusammenarbeit mit der Kwaabuete Musikschule möchten wir Kinder und Jugendliche inspirieren, ihre Wurzeln nicht zu vergessen und uns gleichzeitig dafür einsetzen, dass an Kindergärten und Schulen in Ghana auch Trommeln und Perkussion-Instrumente vermehrt ihren Platz finden.

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Mitte der 80er Jahre gründete Nii Adjarh Torto mit seinen Schülern/innen und anderen bekannten Musikern Ghanas die “Kwaabuete Cultural Troupe”. Kwaabuette heißt übersetzt “Regenbogen” und symbolisiert Zusammenhalt. Man entschied sich für diesen Namen, weil der Regenbogen viele unterschiedliche Farben vereint und in diesem Sinne sollte auch die Gruppe verschiedene Generationen und Kulturen miteinander verbinden.

Neben vielen Auftritten und Konzerten in Ghana und außerhalb des Landes, stand die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen immer im Vordergrund und soll auch in Zukunft im Zentrum stehen. Seit über 20 Jahren unterrichtet die Gruppe an Kindergärten, Schulen, Universitäten sowie an Behindertenheimen und Einrichtungen für Straßenkinder. Und aufgrund ihrer hohen Erfahrung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen wurden die Leiter der Gruppe auch schon von Schulen und Universitäten in Europa eingeladen.
Anfang der 90er Jahre wurden sie durch ihr großes Engagement, die Afrikanische Musik zu bewahren, Mitglied in der “Art Council of Ghana, music and dance department”. Als Besonderheit der Gruppe ist zu erwähnen, dass sie als eine der ersten, neben den altüberlieferten Tänzen, auch innovative Interpretationen einführten. Diese neu erfundenen Kreationen sind vor allem im Umgang mit Kindern und Jugendlichen entstanden.

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Ende der 80er Jahre stellte der König/Häuptling Nii Ometuo die Kwaabuete Cultural Troupe im Stadtteil Osu vor und sie wurden sogenannte “Hofmusiker” beim Königshaus “Osu Klottey Obonufoi”.
Seitdem spielt die Gruppe in ihrem Stadtteil regelmäßig bei zeremoniellen Anlässen wie Geburten, Beerdigungen, Erntedankfesten als auch um Gott, ihre Ahnen und verschiedene Naturgottheiten zu verehren bzw. sie um Schutz und Führung zu bitten.
Musik ist für sie demnach nicht nur Show oder Unterhaltung sondern hat auch die Aufgabe wie die heutigen Medien. Insbesondere bestimmte Trommelrhythmen werden gespielt, um Nachrichten zu verkünden -- einerseits allgemeine Nachrichten an die Gesellschaft, anderseits Nachrichten an die spirituelle Welt.

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Nii Adjarh Torto, der Gründer und Leiter der Kwaabuete Musikschule, hat große Erfahrung in der Unterrichtung der traditionellen Musik und besitzt enormes Hintergrundswissen.
Er ist 1964 im Stadtteil Osu geboren und begann seine Trommel- und Tanzkarriere mit neun Jahren. Schon seine Mutter und Großmutter waren Tänzerinnen an einem Königshaus in Accra und dadurch ist er praktisch seit seiner Geburt von Rhythmen umgeben.
Im Alter von elf Jahren wurde er Mitglied des Ghana Cultural Ballet und trat kurze Zeit später auch der Folkloric Dance Company als Trommler und Tänzer bei.
Als 1984 die besten Musiker der Folkloric Dance Company ausgewählt wurden, um in Senegal die traditionellen/landestypischen Lieder und die “Djembe” Trommel zu studieren, gehörte er dazu. Insgesamt dauerte sein Aufenthalt 9 Monate und als er wieder zurück kam, erhielt er den Spitznamen “Senegal”.
1986 entschloss er sich, eine eigene Musik- und Tanzgruppe zu gründen. In dieser Zeit unterrichtete er schon an einigen Schulen im Stadtteil Osu und wählte hierfür die besten Trommler und Tänzer seiner Schüler/innen aus und gründete mit ihnen die “Kwaabuete Cultural Troupe”.
1989 begann Nii Adjarh Torto seine Arbeit mit geistig behinderten Menschen, und er ist bis heute an der Behindertenschule “New Horizons” als Musik- und Tanzlehrer angestellt. Er gründete dort die “New Horizons Cultural Troupe” und wurde später sogar, durch die Empfehlung dieser Einrichtung, Trainer der ghanaischen Parolympic Fußballmannschaft. 1992 bei der Afrikanischen Meisterschaft in Burkina Faso führte er sie zum 4. Platz.
Anfang der 90er Jahren reiste er das erste Mal nach Europa -- und zwar nach Deutschland. Dort unterrichtete er an Schulen in Hannover und Berlin und sogar in Braunschweig, dem Gründungsort von Ankwa-Roots e.V., hatte er während dieser Reise einen Auftritt.
In Deutschland lernte er auch Kodjo Torgbe kennen, einen Profimusiker aus der Voltaregion Ghanas, den er motivierte, seiner Gruppe in Accra beizutreten. Beide wurden ein eingespieltes Team und arbeiten bis heute eng zusammen. Gemeinsam spielten sie mit der Kwaabuete Cultural Troupe zu den unterschiedlichsten Anlässen. Außerdem fing Kodjo Torgbe ebenfalls an, in Accras Schulen und Kindergärten zu unterrichten.
Nii Adjarh Torto und Kodjo Torgbe reisten für Workshops und Auftritte in die Nachbarländer Togo, Benin, Senegal, Burkina Faso und Liberia. Und Ende der 90er Jahre unterrichteten sie nochmals Schüler/innen und Studenten/innen in Spanien und Luxemburg.

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Seit vielen Jahren bietet die Kwaabuete Musikschule auch für Ghanareisende Trommel- und Tanzunterrichte an -- für Anfänger als auch für Fortgeschrittene. Einzelunterricht als auch Gruppenworkshops sind fast täglich möglich -- nur am Montag- und Freitagvormittag darf aus traditionellen Gründen bis Mittags nicht musiziert werden.
Die Trommeln und Percussioninstrumenten, in denen hauptsächlich unterrichtet wird, heißen: Kpalogo, Djembe, Dondo, Atumpani, Basstrommeln (Brekete, Dondum) sowie afrikanische Xylophone/Balaphone und verschiedenste Schlaghölzer und Glocken.
Die unterrichteten Rhythmen und Tänze stammen nicht nur aus Ghana, sondern aus ganz Westafrika. Diese heißen beispielsweise: Kpele, Kpanlogo, Epatsa-Otofu, Fume Fume, Wale, Agbaja, Waka Jebo, Tigari (Kunde, Ati, Adade), Gahu, Yoroba, Akuse Jenso, Nanai, Agbeko, Kadodoo, etc..
Termine können direkt vor Ort oder über Nii Adjarhs Email Adresse gemacht werden.
Infos und Anmeldung unter: nadjarh@yahoo.com

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Ghana ist ein Land, das viele Menschen durch die stabile Situation anzieht und in dem viele ethnische und religiöse Gruppen friedlich zusammen leben. Ähnlich wie das Land Ghana sieht sich das Kultur- und Musikzentrum “Ananse Village” auch als ein Ort, in dem verschiedene Kulturen, Geschichten, Ideen und Erfahrungen sich treffen und austauschen.
Ananse Village grenzt an das Dorf Pabi und befindet sich im tropischen Regenwald ca. 70 km nördlich von Accra. Geleitet wird die Einrichtung von dem ghanaischen Musiker Nana Ofori und seiner italienischen Frau Federica Gagliardi.
Das angrenzende Dorf Pabi befindet sich in der Eastern Region, direkt an der Verbindungsstrasse zwischen den Städten Asamankese und Suhum.

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Im Jahre 2002 wurde das Kultur- und Musikzentrums Ananse Village angefangen zu bauen und nach vielen Jahren harter Arbeit ist heute eine Einrichtung mit Unterkünften für Besucher entstanden, in der regelmäßig Musik- und Tanzworkshops angeboten werden.
Nana Ofori und seine Frau Federica Gagliardi bewiesen sehr viel Gefühl beim Ausbau und der Gestaltung der Räumlichkeiten und gaben der Einrichtung durch die italienische Küche ein internationales Flair. Zudem waren beide stets bemüht der armen Bevölkerung in der Nachbarschaft durch verschiedene Kleinprojekte zu helfen.
Sie schafften beispielsweise für alle Kinder und schwangere Frauen aus Pabi (dem angrenzenden Dorf) Moskitonetzte an, unterstüzten den Ausbau eines örtlichen Krankenhauses oder halfen bei der Sanierung der Grundschule in Pabi.
Im Jahre 2009 wurde dann ein lang ersehnter Traum wahr. Es wurde der Ananse Kindergarten eröffnet. Hier werden den Kindern natürlich viele musikalische und künstlerische Angebote gemacht, zudem lernen sie die englische Sprache kennen (Amtssprache in Ghana).
Der Kindergarten ist kostenfrei und entlastet vor allem viele Mütter, die am Vormittag in der Landwirtschaft tätig sind.
Da die Betreuung im Augenblick noch im Mehrzweckgebäude in Ananse Village stattfindet, will sich Ankwa-Roots e.V. und das Integrationsnetzwerk Kwananse in Zukunft dafür einsetzen, ein eigenes Gebäude mit dementsprechender Ausstattung zu errichten.
Weiterhin soll aber auch die Grundschule in Pabi unterstützt werden -- zunächst bei der Renovierung einiger Klassenräume und der Schultoiletten.
Weitere Infos unter: www.ananseghana.org

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Ananse Village befindet sich auf einem kleinen Hügel und grenzt an einen felsigen Gebirgsfluss mit glasklaren Wasser. Umgeben ist das Zentrum vom tropischen Regenwald und einigen Kakaoplantagen. Die Einrichtung beinhaltet vier Doppelzimmer, eine Küche und ein großes offenes Mehrzweckgebäude, in dem der Tanz- und Trommelunterricht stattfindet.
Im Augenblick können acht Personen untergebracht werden, wobei es auch sehr viel Platz zum Zelten gibt.
Doppelzimmer: 10 € *
Zelten: 4 € *
Mahlzeiten. 3 -- 6 € *
* ) Stand 2009
Infos zur Reservierung unter der Email Adresse: info@ananseghana.org


Der Kulturaustausch wird in Ananse Village groß geschrieben. Das Zentrum heißt jeden willkommen, der insbesondere über die traditionelle Musik einen Einblick in die Vielfältigkeit der afrikanischen Kultur erfahren möchte. Aber auch Reisende, die einfach nur die Schönheit des tropischen Regenwaldes und das Leben im ländlichen Bereich erleben wollen, sind herzlich willkommen.
Die Erkundung der afrikanischen Natur soll in Verbindung mit dem Einblick in das Potenzial kleiner Dörfer stehen, dessen Leben oft von der Zentralisierung der großen Metropolen überschattet wird. Vor allem in den Dörfern können Besucher viel über die ursprüngliche Kultur Afrikas erfahren, weil Traditionen und Bräuche noch besser erhalten sind als in Großstädten.

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Zehn Tage lang in die Rhythmen, Tänze und Lieder ghanaischer Volksstämme eintauchen.
Morgens werden zweieinhalb Stunden Tanzunterricht angeboten und nachmittags zweieinhalb Stunden Trommelunterricht -- fünf Tagen in der Woche. Die Trommeln und Schlaginstrumente, die unterrichtet werden heißen: Kpalogo, Djembe, talking drum (Dondo, Atumpani), Basstrommeln (Brekete, Dundum), afrikanische Xylophone/Balaphone und verschiedene andere Arten von Glocken und Percussioninstrumente. Unterrichtet werden Anfänger, als auch Fortgeschrittene.
Die Kosten des Workshops betragen 500 Euro und beinhalten:
* Abholung vom Flughafen (wenn der Flug später als 17 Uhr ankommt, wird man die erste Nacht in einem Hotel in Accra untergebracht)
* Unterkunft im Doppelzimmer mit Halbpension in Ananse Village
* alle Trommel und Tanzunterrichte
* Rücktransport zum Flughafen
Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 8 Personen. Die Anmeldung erfolgt unter der Email-Adresse: corsi@ananseghana.org
Einzelunterricht wird ganzjährig auch angeboten, allerdings muss er ebenfalls vorher über die Email Adresse angemeldet sein.

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Nana Ofori ist durch seine Mutter, Leiterin eines Gospelchors, in die Musik hineingeboren worden und durch jahrelanges, hartes Training bei den besten Trommlern Accras wurde er selbst ein großer Trommellehrer. Heute leitet er zwei traditionelle Gruppen nahe Ananse Village und er errichtete zwei Übungsstätten. Nebenbei unterrichtet er schon seit vielen Jahren Ghanareisende aus der ganzen Welt.
Eine weitere Leidenschaft von ihm ist das Kunsthandwerk. Er schnitzt Skulpturen, entwirft Schmuck und baut Trommeln -- hierzu bietet er ebenfalls Workshops an.
2009 gründete er die Ananse Root Band, eine ghanaische Reggaeband, mit der er in Zukunft, zusammen mit der Kwaabuete Cultural Troupe, auf Ghanatour gehen will. Die Besonderheit besteht in dem Mix aus Tradition und Gegenwart. Ihr Traum ist eine Tour durch Europa, bei der sie auf ihre Projekte aufmerksam machen und man gleichzeitig etwas über die afrikanische Kultur erfährt.
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2008 wurde Nana Ofori aufgrund seiner enormen Hilfe im angrenzenden Dorf “Pabi” zum “Häuptling der Entwicklung” ernannt. Dies ist einer der höchsten Titel unter den verschiedenen Häuptlingen im Dorf und seitdem setzt er sich noch intensiver für gemeinnützige Projekte in und um Pabi ein.
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